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Augsburger Friedenspreis 2011

Papst Shenouda III von Alexandrien und 117. Patriarch des Stuhles des Heiligen Markus der koptisch-orthodoxen Kirche

Foto: Dieter Obermeyer

Der Preis Augsburger Hohes Friedensfest 2011 wurde verliehen an Papst Shenouda III, das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, für seine langjährigen und intensiven Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen in Ägypten, nicht zuletzt nach den Anschlägen auf koptische Christen zum Jahreswechsel 2010/2011 und bei der Volksbewegung für mehr Demokratie in den letzten Monaten.

Er erhielt diesen Preis ebenfalls für die von ihm initiierte Öffnung der koptischen Kirche für die weltweite Ökumene und seine wesentlichen und weiterführenden Impulse im ökumenischen Dialog mit der griechisch-orthodoxen, der römisch-katholischen, der evangelischen und anderen Kirchen, die eine nachhaltige Annäherung dieser Kirchen ermöglichte und dem versöhnten Miteinander unterschiedlicher christlicher Traditionen ebenso diente wie dem Zusammenleben der Christen in gemischtkonfessionellen Familien.