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Pressemeldung

01.03.10

50. Kunstförderpreis der Stadt Augsburg - retrospektiv und aktuell Veranstaltungsvorschau und Architekturpräsentationen

Rubrik: Kultur, Freizeit

Preisträgerkonzert mit Dace Salmina / Alexandra Krivoborodov (Violine) und Tim Allhoff Trio (Jazz) am Dienstag, 2. März um 19.30 Uhr

 

„Urtalente der Violine“ wurden die beiden Violinistinnen Dace Salmina und Alexandra Krivoborodov in dem Urteil der Kunstförderpreisjury genannt. Damals hatten sie den Preis zwar unabhängig voneinander bekommen, dennoch weisen ihre ganz unterschiedlichen Künstlerbiografien nicht nur diese Gemeinsamkeit auf: Krivoborodov, geboren in Moskau, kam nach Augsburg, um bei Lydia Dubrovskaya zu studieren, bei der auch Dace Salmina, geboren in Lettland, studierte. Heute arbeiten sie wieder weit voneinander entfernt. Salmina ist erste Geige am Philharmonischen Orchester in Augsburg, Krivoborodov spielt im Orchester der Stadt Madrid.

 

Für dieses Konzert haben sie sich wieder getroffen und unter anderem ein zeitgenössisches Violinkonzert des lettischen Komponisten Peteris Plakidis einstudiert. Tim Allhoff erhielt 2008 den Kunstförderpreis in der Sparte Jazz. Anfang März ist der begnadete Musiker und Komponist mit seinem Trio auf Tour. Zusammen mit Andreas Kurz (Bass) und Bastian Jütte (Schlagzeug) präsentiert er Eigenkompositionen und innovative Interpretationen von Standards aus dem Great American Songbook. Das Tim Allhoff Trio ist für den „Neuen Deutschen Jazzpreis 2010“ nominiert und nutzt den Abend im H2 als Auftakt für die Tour. Der Abend beginnt mit einem Ausstellungsrundgang durch die Kabinette der Architekten Ralf Walloschke, Peter Wossnig und Stefan Öttl.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

Architekturbüro Öttl + Hermann sowie Walloschke- Architekten und Wossnig- Architekten

 

Projekte des Architekturbüros Hermann + Öttl sowie des Architektenteams Walloschke und Wossnig sind vom 27. Februar bis 11. März im Rahmen der Kunstförderpreisausstellung im H2 – Zentrum für Gegenwartskunst zu sehen. Stefan Öttl erhielt die Auszeichnung der Stadt Augsburg im Jahr 1989 und das Architektenteam Ralf Walloschke und Peter Wossnig im darauffolgenden Jahr.

 

Die Architekten greifen in ihren Präsentationen das Thema der Ausstellung „retrospektiv und aktuell“ auf. So zeigen Herrmann + Öttl ausgewählte Arbeiten der letzten 10 Jahre, die die Vielseitigkeit des Architekturbüros verdeutlichen. Die Teams Walloschke und Wossnig zeigen einen Abriss von gestalterisch, konzeptionell und konstruktiv überzeugenden Bauten aus der Zeit vor und nach der Kunstförderpreisauszeichnung: vom individuell geplanten, energiesparenden Einfamilienhaus bis zum Selbsthilfe-Dorfprojekt, von Schul-, Verwaltungs-, Gewerbe- und Industriebauten, über den Neubau einer Sportanlage in Augsburg.

 

Das Team Walloschke – Architekten mit Niederlassungen in Augsburg, Leipzig und Stockholm und einer eigenen Generalplanergesellschaft WAP setzt auf kostensparende Synergieeffekte in allen Bauphasen durch Kosten-, Planungs-, Energie- und Baudurchführungs-Management, beginnend beim Bebauungsplan, über die Außenanlagen bis zum Klingelknopf, unter anderem die deutsche Botschaft in Stockholm oder das Goethe-Institut in der Stadt Seoul in Südkorea.

 

Das Büro Wossnig-Architekten präsentiert sich heute als kreatives Büro mit Spezialisierung auf energetisch optimierte Gebäude, Passivhausplanung sowie anspruchsvolle energetische Sanierungen von öffentlichen und nichtöffentlichen Gebäuden.

 

Das Architekturbüro Hermann + Öttl wurde 1987 von Jürgen Hermann und Stefan Öttl in München gegründet. Städtebau, Industriebau und Projekte für Verkehr und Mobilität sind die Schwerpunkte des 20-jährigen gemeinsamen architektonischen Schaffens. Kennzeichnend für diese Projekte ist die klare Formensprache, die sich modischen Gefälligkeiten konsequent verweigert. Durch die Reduzierung auf das Wesentliche entstehen Orte, die bei hoher Funktionalität leicht, licht und zeitlos wirken. In der Ausstellung sind unter anderem zu sehen die Einreichungen zum Internationalen Wettbewerb des Hauptbahnhofs Stuttgart 21, die Pläne zum Umbau des Dienstleistungszentrums „Am Kraftwerk“ in Waldkirch bei Freiburg i. B. sowie ein Arbeitsmodell zur Erneuerung des Curt-Frenzel-Stadions in Augsburg. Die Ausstellung ist eine Veranstaltung der Kunstsammlungen und Museen Augsburg und des Kulturamts der Stadt Augsburg.

 

Ausstellungsort

H2 – Zentrum für Gegenwartskunst, Glaspalast 1,

Haltestelle „Beim Glaspalast“, Linie 33

 

Ausstellungsdauer

12. Februar bis 16. Mai 2010

 

Führungen durch die Ausstellung

Sonntag 11 Uhr, Dienstag 18 Uhr und nach Vereinbarung,

Anmeldung unter Telefon: 0821 / 324 41 62

 

Öffnungszeiten

Di, 10 bis 20 Uhr, Mit bis So 10 bis17 Uhr,

Jeden ersten Sonntag im Monat kostet der Eintritt nur 1 Euro.

 

Termine und Veranstaltungshinweise im Internet unter

www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

 

Weitere Informationen:

Kunstsammlungen und Museen Augsburg, H2 – Zentrum

für Gegenwartskunst im Glaspalast, Dr. Thomas Elsen

oder Carmen Lentz, Beim Glaspalast 1, Telefon: 0821 / 324 41 62,

Fax: 0821 / 324 41 97, E-Mail: carmen.lentz@augsburg.de

 

Kulturamt der Stadt Augsburg, Elke Seidel, Bahnhofstr. 18 1/3 a,

Telefon: 0821 / 324 3254, Fax: 0821 / 324 32 52,

E-Mail: elke.seidel@augsburg.de, Internet: www.kulturamt.augsburg.de