Wohnbüro Augsburg

Als Teil der „Offensive Wohnraum Augsburg“ bietet die Stadt Augsburg im Jakobsstift eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger in prekären Wohnsituationen.

Insbesondere einkommensschwache Familien, Alleinerziehende, anerkannte Flüchtlinge und Menschen aus zeitlich begrenzten stationären Aufenthalten finden schwer angemessenen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen.
Das Wohnbüro unterstützt und begleitet diese Personengruppen bei der Wohnungssuche.

In diesem Zusammenhang suchen wir auch nach geeignetem Wohnraum. Sollten Sie also Wohnraum vermieten wollen, melden Sie sich gerne beim Wohnbüro.

Welche Hilfestellungen bietet das Wohnbüro?

Das Wohnbüro ...

  • begleitet Menschen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt, insbesondere Menschen, die akut von Obdachlosigkeit bedroht sind
  • akquiriert geeigneten Wohnraum
  • betreut bestehende Mietverhältnisse
  • unterstützt bei der Wohnungserhaltung

Unterstützung bei der Wohnungssuche

Primäre Aufgabe des Wohnbüros ist es, Mieter in besonderen Lebenslagen bei der Wohnungssuche zu unterstützen. Wir versuchen daher geeigneten Wohnraum zu vermitteln und agieren als Bindeglied zwischen Mieter und Behörden (z.B. Jobcenter, Amt für soziale Leistungen, etc.).

Zudem sind wir beim Abschluss des Mietvertrags und bei der Beantragung von Geldern für Umzugshilfen über das SGB II bzw. über die Grundsicherung behilflich.

Gern treten wir auch als zusätzlicher Ansprechpartner für den Vermieter auf.

Akquise von geeignetem Wohnraum – Wohnraumbörse

Um Wohnraum an Menschen in besonderen Lebenslagen vermitteln zu können, suchen wir ständig nach neuen Mietangeboten. Wenn Sie Wohnraum im Stadtgebiet Augsburg vermieten möchten, kommen Sie gerne auf uns zu. Wir verschaffen uns einen Überblick über das angebotene Objekt und suchen dann nach geeigneten Mietern.

Da es sich bei den meisten von uns vermittelten Mietern um Menschen handelt, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, ist es wichtig vor Abschluss des Mietvertrags die Angemessenheit der Miethöhe durch das Jobcenter bzw. das Sozialamt prüfen zu lassen. Die Angemessenheit ist abhängig von der Personenzahl, der Wohnfläche und den Heizmitteln.

Hier gelten die folgenden Grenzen: Angemessenheitsgrenzen
 

Als erster Anhaltspunkt bei der Vermittlung Ihrer Wohnung dient uns das folgende Formular:

(Angaben zum Mietobjekt)

 
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

Betreuung von bestehenden Mietverhältnissen

Auch nach dem Abschluss des Mietvertrages kümmern wir uns um die Betroffenen. Mit der Unterstützung von freien Trägern und Kirchen können wir eine sozialpädagogische Nachbetreuung anbieten. Um ein reibungsloses und dauerhaftes Mietverhältnis zu gewährleisten, stehen wir auch als Ansprechpartner für die Vermieter zur Verfügung.

Zudem bieten wir Wohnbefähigungskurse, um die Wohnsituation nachhaltig zu verbessern.

Präventionsarbeit

Wir versuchen im Falle einer Räumungsklage oder auf Verlangen des Betroffenen den Wohnungsverlust abzuwenden.

Dabei machen wir auf behördliche Hilfeleistungen (Arbeitslosengeld II, Kinderzuschlag, Leistungen des AKJF, des Amts für Soziale Leistungen und der Armutsprävention, Wohngeld etc.) aufmerksam und helfen bei der Beantragung der Leistungen. Bei der Übernahme der Mietschulden im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten (SGB II und SGB XII) stimmen wir uns mit der hierfür zuständigen Stelle (Armutsprävention) eng ab.

Parallel suchen wir den Dialog mit dem Vermieter, um den Erhalt der Wohnung zu ermöglichen.

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