Säule 3: Aktivierung von vorhandenen Wohnpotenzialen

Beratung für Eigentümer (z.B. Leerstand, bauliche Änderungen)

Geplant ist ein städtisches Büro, das als niedrigschwellige Anlaufstelle und als Erstberatung für Eigentümer von Immobilien oder Grundstücken dient. Schnelle Erstinformationen aus fachlicher Hand sollen den Eigentümern eine Einschätzung der Möglichkeiten
zur Erschließung von Wohnraum geben. Eine vertiefte Beratung erfolgt anschließend in geübter Praxis in der Bauverwaltung.
 

Beratungskarawane

Vor-Ort Information in den Stadtteilen zu den Themen Nachverdichtung, Gebäudeaufstockung, Gebäudeausbau, Gebäudeanbau etc. 
 

Taskforce Bau- und Wohnberatung (Elias-Holl-Platz)

In mehreren Stadtteilveranstaltungen soll eine Taskforce vor allem aus Mitgliedern der Stadtverwaltung Möglichkeiten zur Erschließung von Wohnraum für Privateigentümer aufzeigen. Dieser niederschwellige Service soll bei Bürgerinnen und Bürgern für eine höhere Bereitschaft sorgen, bestehenden und leerstehenden Wohnraum zu erschließen. Ab Sommer 2017 soll die Taskforce Bau- und Wohnberatung durch die Stadtteile touren und in Beratungsveranstaltungen vor Ort, z.B. in Gemeindesälen, wie ein mobiles Büro funktionieren.

Die Beratungsbüros sowie die Beratungskarawane werden in einer „Denk-Werkstatt“ konzipiert, organisiert und durchgeführt.
 

Verwaltung von Privatwohnungen durch die Wohnbaugruppe

Weil Wohnungseigentümer manchmal den Aufwand scheuen, bleibt möglicher Wohnraum unvermietet. Dabei kann das Know-how der Wohnbaugruppe Vermieter entlasten. Gegen Gebühr können Aufgaben wie z. B. Mieterauswahl, Mieteinzug und Betriebskostenabrechnung, auf den Verwalter verlagert werden. Davon profitieren alle Beteiligten: Der Vermieter erhält Mieteinnahmen, der Mieter eine Wohnung und die Wohnbaugruppe kann vorher nicht genutzten Wohnraum erschließen.
 

Wohnungstausch und Umzugshilfe

Die bewohnte Wohnung ist zu groß? Aber der eigentlich sinnvolle Umzug erscheint zu „anstrengend“ oder logistisch schwierig zu organisieren? Die Stadt will künftig mit einer bürgerfreundlichen Serviceleistung dafür sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger Hilfestellungen in solchen Fragestellungen erhalten. Koordinierend, organisatorisch und in direkter Unterstützung soll gewährleistet werden, dass Wohnraum nicht zu lange ineffizient bewohnt wird. Gerade Senioren und Seniorinnen soll damit im Bedarfsfall pragmatisch geholfen werden.

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