Das ist Augsburg

Das Friedensfest am 8. August, der FCA in der 1. Bundesliga und über 280.000 Einwohner. Wir legen die Fakten unserer Stadt auf den Tisch. Was sich daraus machen lässt? Heimat. Und das ganz persönliche Augsburg.

Drittgrößte Stadt in Bayern

In Augsburg leben über 280.000 Menschen. Damit ist Augsburg die drittgrößte Stadt in Bayern. Die Einwohner verteilen sich auf insgesamt 42 Stadtbezirke, von Haunstetten-Süd bis zur Firnhaberau, von Bergheim bis Lechhausen-Ost.

Mehr Wald geht nicht

Würde man einmal um Augsburg laufen, wäre man vermutlich einen ganzen Tag unterwegs. Knapp 90 Kilometer ist die Stadtgrenze lang. Das Stadtgebiet selbst misst 147 Quadratkilometer. Was Augsburg so besonders macht: Rund ein Viertel der Fläche ist mit Wald bedeckt. Damit zählt Augsburg zu den grünsten Städten in Deutschland.

Brecht, Friedensfest und Theater: Kultur in Augsburg

Die Stadt Augsburg ist reich an Tradition und Kultur. Mit ihrer über 2000 Jahre alten Geschichte hat sie viel zu bieten – von den Römern bis hin zur Textilindustrie. Das Rathaus, der Goldene Saal und das Maximilianmuseum erzählen Augsburgs Geschichte – gemeinsam mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und Museen. Nicht zu vergessen die berühmten Persönlichkeiten wie Bertolt Brecht oder Jakob Fugger, die Augsburg geprägt haben und immer noch prägen.

FCA, Stadtmarkt und Siebentischwald: Genießen in Augsburg

Eine Runde durch den Siebentischwald radeln, in der Annastraße shoppen, einen Kaffee auf dem Stadtmarkt trinken und anschließend in der WWK ARENA mitfiebern oder doch lieber in den Zoo? Freizeit genießen, das funktioniert in Augsburg im Grünen, in der City und im Stadion.

Klinikum, Nachhaltigkeit & Co: Gut leben in Augsburg

In Augsburg lässt es sich gut leben. Mit dem Klinikum Augsburg steht ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe zur Verfügung. Ein breites Hilfs- und Beratungsangebot unterstützt Familien, Kinder, Senioren, Alleinstehende und Menschen in Not. Ganz Augsburg arbeitet Hand in Hand, wenn es darum geht, die Stadt naturnah, umweltfreundlich und lebenswert zu erhalten.

Stadt Augsburg: Stadtrat und Stadtverwaltung

Die Belange Augsburgs liegen in den Händen von Stadtrat und Stadtverwaltung. Beide leitet der Augsburger Oberbürgermeister – 2014 wurde OB Dr. Kurt Gribl im Amt bestätigt. Gemeinsam mit „seinen“ 60 Stadträten entscheidet er über alle wichtigen Angelegenheiten. 

Wie alles begann: Augusta Vindelicum

Augsburg ist über 2000 Jahre alt. Um Christi Geburt gründeten Römer im Mündungsdreieck das Militärlager Augusta Vindelicum. Entscheidend für die Entwicklung: Augsburgs verkehrsgünstige Lage im Mündungsdreieck der Alpenflüsse Lech und Wertach.

Den Römerstraßen folgten die Handelswege des Mittelalters. Im 13. Jahrhundert erreichten die Bürger von Augsburg die Reichsunmittelbarkeit. 500 Jahre lang blieb Augsburg Freie Reichsstadt. Seit über 1250 Jahren ist Augsburg Bischofssitz. Die höchste wirtschaftliche Blüte erreichte die Stadt im 15. und 16. Jahrhundert. Durch den Fernhandel und die Bank- und Metallgeschäfte ihrer Kaufmannsfamilien. Die Finanzkraft der Fugger und Welser förderte Augsburgs Stellung als Weltstadt, als Stadt der Kaiser und Reichstage.

Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts entwickelten sich die Augsburger Textilindustrie und daraus der Maschinenbau. Bahnbrechende Innovationen verschafften dem Industriestandort Augsburg Weltgeltung. Rudolf Diesel konstruierte hier den ersten, nach ihm benannten Dieselmotor, Linde baute hier die erste, nach ihm benannte Kältemaschine, und Messerschmitt produzierte erstmals ein Düsenflugzeug in Serie.

Wichtige Jahreszahlen der Augsburger Geschichte

  • 15 v. Chr.: Drusus und Tiberius errichten ein römisches Militärlager
  • 955: Schlacht auf dem Lechfeld – Bischof Ulrich verteidigt Augsburg
  • 1156: Erstes Augsburger Stadtrecht
  • 1276: Niederschrift des Stadtrechts im Stadtbuch
  • 1316: Abschluss der Entwicklung Augsburgs zur Freien Reichsstadt
  • 1368: Zunftrevolution in Augsburg
  • 1521: Die Fuggerei – die älteste Sozialsiedlung der Welt – wird gestiftet
  • 1530: Confessio Augustana (Augsburger Bekenntnis)
  • 1555: Augsburger Religionsfrieden
  • 1620: Fertigstellung des Rathauses durch Elias Holl
  • 1632: Schwedenkönig Gustav II. Adolf erobert Augsburg
  • 1650: Das Augsburger Hohe Friedensfest wird erstmals begangen
  • 1770–72: Johann Heinrich Schüle errichtet die erste Kattunmanufaktur
  • 1806: Eingliederung der Reichsstadt in das Königreich Bayern um
  • 1816: Augsburger Börse, Augsburg ist der erste Bankenplatz in Bayern
  • 1840: Erster Zug auf der Strecke Augsburg – München
  • 1910–16: Siebenbrunn, Oberhausen, Pfersee, Lechhausen, Hochzoll und Kriegshaber werden eingemeindet
  • 1944: Luftangriff mit schweren Zerstörungen
  • 1970: Gründung der Universität Augsburg
  • 1972: Bergheim, Göggingen, Haunstetten und Inningen werden eingemeindet
  • 1982: Inbetriebnahme des Klinikums Augsburg
  • 1985: 2000-Jahr-Feier, Wiedereröffnung des Goldenen Saals
  • 1998: Aufhebung der US-Garnison Augsburg
  • 2006: 250 Jahre Mozart

Zusammen wachsen in Augsburg

2013 lebten in Augsburg 50.637 Ausländer und 68.047 Deutsche mit Migrationshintergrund (dazu zählen Eingebürgerte, (Spät-)Aussiedler und Kinder von Personen mit Zuwanderungshintergrund). Zusammengerechnet haben also über 42 Prozent der Augsburger einen Migrationshintergrund. Das Miteinander der unterschiedlichsten Kulturen zeichnet das Leben in Augsburg aus – jeden Tag, in der ganzen Stadt, und ganz besonders auf interkulturellen Festivals und an interkulturellen Treffpunkten. Den höchsten Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund hat übrigens der Stadtbezirk Oberhausen-Nord mit 66,5 Prozent, den geringsten Bergheim mit 14,6 Prozent.

Statistiken rund um Augsburg: Welches ist das jüngste, welches das bunteste Stadtviertel? Wie viele Menschen leben in meinem Viertel? Antworten auf diese Fragen liefert der Strukturatlas der Stadt Augsburg, der jährlich erscheint. Welches ist das höchste Gebäude? Was die längste Nord-Süd-Ausdehnung? Für alle, die gerne mit Fakten prahlen, bündelt Augsburg in Zahlen wesentliche Informationen.

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