Referat OB – Direktorium 3

Halbzeit in der Stadtrats-Periode. In seiner Bilanz spricht Hermann Weber, Leiter des Direktoriums 3 im Referat OB, über zufriedene Mitarbeiter, das Gaswerk – und über E-Bikes.

Hermann Weber - Direktorium 3. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Hermann Weber leitet das Direktorium 3 im Referat Oberbürgermeister. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Ihre Ziele:

Mit welchen Zielen sind Sie 2014 im Direktorium 3 gestartet?

Hermann Weber: Mein Ziel besteht darin, dass die Stadt Augsburg als guter und zuverlässiger Arbeitgeber von außen und von innen wahrgenommen wird. Dabei sollte insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgebaut werden, um die ausgebildeten „Rückkehrer“ nicht ganz zu verlieren.
 

Ihre Erfolge:

Was haben Sie in den vergangenen drei Jahren schon erreicht?

Hermann Weber: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Mitarbeiterbefragung war außerordentlich gut. Dies zeigt, dass die Stadt als guter Arbeitgeber erkannt wird.
 

Ihre Projekte:

Was waren Ihre wichtigsten Projekte in den letzten drei Jahren?

Hermann Weber: Es ist gelungen, das Zentrale Beteiligungsmanagement personell ausreichend zu besetzen, die Ausbildungszahlen in der Stadt auf hohem Niveau zu stabilisieren und das Sonderprojekt „Entwicklung Gaswerk Augsburg“ auf eine erfolgreiche Spur zu setzen sowie die E-Bike-Mobilität zu beginnen.
 

Ihre Planungen:

Welche Themen möchten Sie in den nächsten drei Jahren voranbringen?

Hermann Weber: Eine Vorgesetztenbeurteilung in Form eines Feedbacks, wie es sich viele Beschäftigte wünschen, sollte genauso zur Normalität werden, wie ein neues Beurteilungswesen aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Wichtig ist mir, dass die Koordination aller Sonderprojekte auch künftig im Auftrag des Oberbürgermeisters erledigt wird.
 

Ihre Einschätzung:

Welche Themen werden uns in Augsburg in den nächsten drei Jahren beschäftigen?

Hermann Weber: Das Thema Wohnen für alle Bevölkerungsschichten geht mit der Entwicklung einer Uniklinik zwangsläufig parallel. Die Erweiterung und der Ausbau der Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen, Nahverkehr und kulturellen Angeboten sind bei einer wachsenden Stadt eine Daueraufgabe.

Die steigende Bevölkerungszahl benötigt auch mehr Arbeitsplätze und mehr Verwaltungsaufgaben. Dieses „Geben“ und „Nehmen“ in einem ausgewogenen Verhältnis zu leisten und die Bevölkerung dabei einzubinden, ist Schwerpunkt der Politik und der Verwaltung.
 

Ihre Vision:

Wohin sollte sich die Stadt Augsburg entwickeln?

Hermann Weber: Wenn es uns gelingt, die Zufriedenheit der Bürger und Bürgerinnen auf dem hohen Niveau zu halten, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.
 

Ihre Zahl:

Gibt es eine Zahl, die in ihrer Arbeit für die Stadt eine besondere Bedeutung hat?

Hermann Weber: Der 8. August hat für Augsburg schon eine besondere Bedeutung. Friedensstadt und Frieden wird erst dann richtig geschätzt, wenn er abwesend ist. Für mich ist Friede in unserer Stadt und in unserem Land das größte Gut, das es uns zu bewahren gilt.
 

Ihr Lieblingsort:

Wo fühlen Sie sich in Augsburg besonders wohl, welcher Ort hier erfüllt Sie mit Zufriedenheit?

Hermann Weber: Zufriedenheit empfinde ich im Kreis meiner Familie, bei mir zu Hause oder im Haus eines meiner Kinder. Erholung finde ich im Siebentischwald, in den westlichen Wäldern oder bei einer Bergwanderung.
 

Ihre Motivation:

Was gibt Ihnen Kraft für Ihre weitere Arbeit?

Hermann Weber: Kraft tanke ich bei meiner Familie und zur Ruhe komme ich beim Ausüben meiner Hobbies wie Bergwandern, Musik hören und Lesen.
 

Bitte vervollständigen Sie noch die nachfolgenden drei Sätze:

Überrascht hat mich …
„die fehlende Solidarität Europas in wichtigen Fragen wie der Flüchtlingspolitik oder der Sicherung der Außengrenzen.“

Nachdenklich gestimmt hat mich …
„der Wahlerfolg von Donald Trump mit den Mitteln der Sozialen Medien.“

Besonders glücklich war ich …
„als meine Enkelkinder gesund zur Welt kamen.“

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