Europa-Wahlen. Quelle: EUROPE-DIRECT-Informationszentrum

Europawahlen

Alle fünf Jahre entscheidet Europa, welche Abgeordneten die Interessen der EU-Bürger vertreten. Doch was genau macht eigentlich das Europäische Parlament?

„Das Europäische Parlament hat in den vergangenen Jahrzehnten stetig an Einfluss gewonnen und fungiert jetzt für nahezu das gesamte EU-Recht als Mitgesetzgeber“, so beschreibt sich das Europäische Parlament selbst. Heißt: Gemeinsam mit dem Europäischen Rat wird entschieden, was EU-Gesetz wird und was nicht. Weiterhin beschließen die Abgeordneten in Straßburg (Hauptsitz) und Brüssel, wie Gelder verteilt werden, sie kontrollieren andere EU-Einrichtungen und sie müssen ihre Zustimmung geben, bevor ein Staat der EU beitritt.

Wie läuft die Wahl ab? Wer im Europäische Parlament sitzt, bestimmt das Volk. Alle fünf Jahre wählen die Bürger der EU-Mitgliedstaaten die Abgeordneten aus ihrem Land. Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme: Auf dem Stimmzettel kann folglich nur ein Listenvorschlag angekreuzt werden. Bei den Europawahlen 2014 waren insgesamt 751 Sitze zu vergeben; über 96 davon entschieden die Deutschen.

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