Bürgerumfrage

Alle zwei Jahre befragt die Stadt Augsburg in Kooperation mit der Universität Augsburg seine Bürger, um Anregungen und Empfehlungen für die Stadtverwaltung zu erhalten. So können über einen gewissen Zeitraum Veränderungen im Meinungsbild der Menschen erkannt und außerdem besondere Schwerpunktthemen vertieft abgefragt werden.

Die erste dieser repräsentativen Erhebungen erfolgte 2003. Hier wurde die Datenbasis zu verschiedensten Bereichen für weitere Befragungen geschaffen. Durch regelmäßige soziodemographische Fragen (Bildung, Erwerbsarbeit etc.) soll ein Profil der Augsburger Bürger gewonnen werden. Hier wird auch der Frage nachgegangen, was den „typischen“ Augsburger ausmacht und was es für Unterschiede gibt, sei es nach Geschlecht, Alter, Einkommen oder Bildung.

Bürgerumfrage 2015

Die Erhebungsphase der Bürgerumfrage 2015 lief von Mitte Juli bis Mitte September 2015. Dabei wurden Fragebögen an 9.500 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Augsburger versandt. Die Fragebögen umfassten jeweils zwölf Seiten mit rund 85 Fragen.

Zusätzlich stand bei der Bürgerumfrage 2015 – wie auch schon 2013 – der Fragebogen im Internet für eine Online-Teilnahme zur Verfügung. Zur Teilnahme auf diesem Wege wurden 19.800 ebenfalls repräsentativ ausgewählte Augsburger per Postkarte angeschrieben. Auch nicht angeschriebene Bürger konnten sich Online an der Umfrage beteiligen. Insgesamt beteiligten sich an der Bürgerumfrage 3.896 Personen.

Erste Ergebnisse zur Bürgerumfrage 2015 wurden bereits als Kurzmitteilung veröffentlicht. Weitere themenbezogene Auswertungsergebnisse z.B. zu Trendfragen, Neubürgern sowie den Schwerpunktthemen Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation werden im Laufe des Jahres 2016 veröffentlicht.

Bürgerumfrage 2013

Bei der Bürgerumfrage 2013 wurden insgesamt 9.500 Fragebögen an zufällig ausgewählte Bürger der Stadt verschickt. Erstmalig wurden weitere 9.500 Personen per Postkarte gebeten, sich Online an der Befragung zu beteiligen oder den Fragebogen auszudrucken bzw. anzufordern. Auch nicht angeschriebene Bürger hatten dabei die Möglichkeit, sich Online an der Umfrage zu beteiligen. Es gingen 4.147 Fragebögen online oder per Post ein und somit mehr als bei allen vorherigen Bürgerumfragen.

Bürgerumfrage 2011

Die Bürgerumfrage 2011 wurde an 9500 zufällig ausgewählte Bürger versandt. Der Fokus der Bürgerumfrage wurde auf den Vergleich mit früheren Ergebnissen gelegt, mit Fragen zu den thematischen Bereichen aus allen früheren Bürgerumfragen, um Entwicklungen der Einstellungen und Meinungen der Bürger im zeitlichen Verlauf darstellen zu können. Der Rücklauf betrug mit rund 3280 Antworten über 33 %. Im Gegensatz zu den vorherigen Bürgerumfragen wurden die Ergebnisse in kurzen Themenheften veröffentlicht, in denen Teilbereiche des Fragebogens aufbereitet wurden.

Bürgerumfrage 2009

Die Schwerpunktsetzung der Bürgerumfrage aus dem Jahr 2009 (März/April 2009) lag in den Themenfeldern „Wohnen“, „Wohnungsausstattung“ und „Wohnumfeld“. An dieser Bürgerumfrage beteiligten sich 2740 Bürgerinnen und Bürger (Rücklauf 28,8 Prozent).

Bürgerumfrage 2007

Im März und April des Jahres 2007 wurden die Bürgerinnen und Bürger Augsburgs zu den Themenkomplexen „Soziales“, „Familie“ und „Älterwerden in Augsburg“ befragt. Der Rücklauf betrug 25,5 Prozent, d.h. in absoluten Zahlen 895 beantwortete Fragebögen.

Bürgerumfrage 2005

Die Bürgerumfrage Augsburg 2005 (März/April 2005) hatte das Schwerpunktthema „Umwelt“ zum Gegenstand, daneben die „wirtschaftliche Entwicklung“. Der Rücklauf betrug 30,9 Prozent, was in Zahlen 1019 beantwortete Fragebögen bedeutet.

Bürgerumfrage 2003

Im März und April des Jahres 2003 wurden die Bürgerinnen und Bürger Augsburgs erstmals im Rahmen einer Bürgerumfrage durch die städtische Verwaltung in Kooperation mit der Universität Augsburg befragt. Der Rücklauf der Stichprobe belief sich auf insgesamt 1113 Fragebögen. Wegen der breiten Themenbereiche und des umfangreichen Gesamtinhaltes wurde die Bürgerumfrage 2003 in zwei repräsentative Erhebungen mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten aufgeteilt:

  •  Thema 1 Stadtverwaltung, Kommunalpolitik, Verkehr (Rücklauf: 580 N; 29 Prozent)

  •  Thema 2 Freizeit, Konsum, Kultur (Rücklauf: 533 N; 27 Prozent)
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