Bürgerumfrage

Seit 2003 befragt die Stadt Augsburg in Kooperation mit der Universität Augsburg alle zwei Jahre ihre Bürger, um zu bestimmten Themenbereichen fundierte Daten über deren Meinungen und Einstellungen zu erhalten. Damit wird es der Verwaltung ermöglicht, bürgernah und zielorientiert auf die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft einzugehen.

Durch die kontinuierliche Beobachtung können auch Veränderungen von Bewertungen im Laufe der Zeit festgestellt werden. Soziodemographische Fragen (Bildung, Erwerbsarbeit etc.) zeigen zudem Unterschiede im Bewertungsverhalten einzelner Fragekomplexe nach Geschlecht, Alter, Einkommen oder Bildung auf.

Bürgerumfrage 2017

Für die aktuelle Bürgerumfrage mit dem Schwerpunktthema „Wohnen und Wohnumfeld“ wurden Mitte Juli 2017 Fragebögen an 10.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte volljährige Augsburger versendet. Der Fragebogen umfasste zehn Seiten mit rund 80 Fragen, die nach Einschätzung der Verfasser in etwa einer halben Stunde beantwortet werden konnten. Zusätzlich stand der Fragebogen auch im Internet für eine Online-Teilnahme zur Verfügung, wofür ebenfalls repräsentativ ausgewählte Bürger der Stadt per Postkarte angeschrieben wurden. Aber auch nicht angeschriebene Bürgerinnen und Bürger konnten sich Online an der Umfrage beteiligen.

Die Erhebung für die Bürgerumfrage Augsburg 2017 lief bis Mitte September, nun werden die Daten erfasst, geprüft und ausgewertet. Erste Ergebnisse liegen voraussichtlich zum Sommersemester 2018 vor.

Bürgerumfrage 2015

Für die Bürgerumfrage 2015 mit dem Schwerpunktthema „Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation“ wurden 9.500 Fragebögen und 19.800 Postkarten an zufällig ausgewählte Bürger der Stadt verschickt. Auch nicht angeschriebene Bürger konnten sich Online an der Umfrage beteiligen.

Insgesamt nahmen 3.896 Personen an dieser Bürgerumfrage teil. Themenbezogene Auswertungsergebnisse z.B. zu Trendfragen, Neubürgern sowie den Schwerpunktthemen Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation wurden als Kurzmitteilungen veröffentlicht, der Abschlussbericht wird im Herbst 2017 erscheinen.

Bürgerumfrage 2013

Bei der Bürgerumfrage 2013 mit dem Schwerpunktthema „Mobilität“ wurden 9.500 Fragebögen an Bürger der Stadt verschickt. Erstmalig wurden an weitere 9.500 Personen Postkarten verschickt, mit dem Aufruf, sich Online an der Befragung zu beteiligen. Zusätzlich hatten damit auch nicht angeschriebene Bürger die Möglichkeit Online teilzunehmen. Insgesamt gingen 4.147 Fragebögen ein und somit mehr als bei allen bisherigen Bürgerumfragen.

Bürgerumfrage 2011

Die Bürgerumfrage 2011 wurde an 9.500 Bürger versendet. Der thematische Fokus lag auf dem Vergleich mit früheren Ergebnissen, um Entwicklungen der Einstellungen und Meinungen der Bürger im zeitlichen Verlauf darstellen zu können. Der Rücklauf betrug 3280 Antworten. Die Ergebnisse wurden erstmals in Form von Kurzmitteilungen veröffentlicht, in denen Teilbereiche des Fragebogens themenbezogen aufbereitet wurden.

Bürgerumfrage 2009

Die Schwerpunktsetzung der Bürgerumfrage aus dem Jahr 2009 lag in den Themenfeldern „Wohnen“, „Wohnungsausstattung“ und „Wohnumfeld“. An dieser Bürgerumfrage beteiligten sich 2740 Bürgerinnen und Bürger.

Bürgerumfrage 2007

Im Jahr 2007 wurden die Bürgerinnen und Bürger Augsburgs zu den Themenkomplexen „Soziales“, „Familie“ und „Älterwerden in Augsburg“ befragt. Der Rücklauf betrug 895 beantwortete Fragebögen.

Bürgerumfrage 2005

Die Bürgerumfrage Augsburg 2005 hatte die Schwerpunktthemen „Umwelt“ und „wirtschaftliche Entwicklung“. An dieser Umfrage beteiligten sich 1019 Bürgerinnen und Bürger.

Bürgerumfrage 2003

Im Jahr 2003 wurden Augsburger erstmals im Rahmen einer Bürgerumfrage durch die städtische Verwaltung in Kooperation mit der Universität Augsburg befragt. Wegen der breiten Themenbereiche und des umfangreichen Gesamtinhaltes wurde die Bürgerumfrage 2003 in zwei voneinander getrennte Erhebungen mit den jeweils unterschiedlichen „Themenschwerpunkte Stadtverwaltung, Kommunalpolitik, Verkehr“ und „Freizeit, Konsum, Kultur“ aufgeteilt. Der Rücklauf betrug insgesamt 1113 Fragebögen.

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