Bürgerschaftliches Engagement

Unter freiwilligem Engagement versteht man Engagement von Bürgern/-innen:

  1. für das sie sich freiwillig entschieden haben (Zeit, Umfang und Art der Tätigkeit wird dabei von ihnen selbst bestimmt)
  2. das ohne Bezahlung geleistet wird (mit Ausnahme der Erstattung tatsächlich entstandener Kosten).
  3. das dem Gemeinwohl dient.
  4. das mit einem persönlichen Nutzen (nicht finanzieller Art) und einer persönlichen Weiterentwicklung verbunden ist.

Standards für Freiwillige

  1. Freiwillige akzeptieren die Grundprinzipen der Einsatzstelle und verhalten sich deren Zielen entsprechend.
  2. Freiwillige akzeptieren eine Einführung, Ausbildung und Einarbeitung in ihrem Arbeitsbereich durch die Einsatzstelle. Sie arbeiten mit der/dem zuständigen Freiwilligen-Koordinator/in eng zusammen.
  3. Freiwillige fühlen sich verantwortlich und solidarisch gegenüber dem öffentlichen Auftreten und der Weiterentwicklung der Einsatzstelle.
  4. Freiwillige wahren Diskretion bei ihrem Engagement, halten die Schweigepflicht und den Datenschutz ein und engagieren sich zuverlässig in ihrem Arbeitsbereich.
  5. Freiwillige arbeiten in einem Geist des gegenseitigen Verständnisses und Respekts mit anderen freiwilligen und beruflichen MitarbeiterInnen zusammen.
  6. Freiwillige nehmen regelmäßig an den vorgeschlagenen Arbeits- und Austauschtreffen und Fortbildungen teil.
  7. Freiwillige äußern klar und konstruktiv, wenn sie mit ihren Arbeitsbedingungen nicht einverstanden sind und geben somit der Einsatzstelle, die Chance zu reagieren.
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