eAT - elektronischer Aufenthaltstitel

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Information: Zimmer 110, 1. Stock

 

Beschreibung

Der neue elektronische Aufenthaltstitel (eAT)

Ab dem 1. September 2011 wird der Aufenthaltstitel nicht mehr als Etikette in den Pass eingeklebt, sondern als elektronischer Aufenthaltstitel (kurz eAT) ausgestellt. Hierbei handelt es sich um ein gesondertes Dokument im Kreditkartenformat mit den möglichen elektronischen Zusatzfunktionen des elektronischen Identitätsnachweis sowie der qualifizierten elektronischen Signatur.
Zur Einführung des eAT wurden alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet. Ziel ist die europaweite Vereinheitlichung der Aufenthaltstitel für alle Ausländer, die nicht Staatsbürger der Europäischen Union sind (Drittstaatsangehörige). Durch die Nutzung biometrischer Daten wird die Bindung zwischen Dokumenteninhaber und Dokument erhöht sowie vor missbräuchlicher Nutzung geschützt.
Ein Umtausch von gültigen Aufenthaltstiteln in Etikettenform in den neuen elektronischen Aufenthaltstitel erfolgt aber nicht. Die in den Reisepässen und Passersatzpapieren eingetragenen Aufenthaltstitel gelten weiter; soweit der Aufenthaltstitel befristet ist bis zum Ablauf seiner Gültigkeit.
Muss Ihr Aufenthaltstitel verlängert werden, dann melden Sie sich bitte frühzeitig bei uns; auf Grund des Verfahrens zur Ausstellung des eAT müssen Sie mit deutlich längeren Wartezeiten als bisher rechnen.

Der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) wird ab 1. September für folgende Aufenthaltstitel ausgestellt:

  • Aufenthaltserlaubnis
  • Niederlassungserlaubnis
  • Erlaubnis zum Daueraufenthalt EG
  • Aufenthaltskarte bzw. Daueraufenthaltskarte für Familienangehörige von EU-Bürgern, die nicht selbst Unionsbürger sind
  • Aufenthaltserlaubnis für Schweizer Bürger

Die eAT-Karte besitzt einen kontaktlosen Chip, auf dem die biometrischen Merkmale (Lichtbild und nach Vollendung des 6. Lebensjahres zwei Fingerabdrücke), die Nebenbestimmungen und die persönlichen Daten gespeichert sind. Auf der Karte selbst werden diese Angaben mit Ausnahme der Fingerabdrücke wiederholt. Sofern der Platz für die Nebenbestimmungen nicht ausreicht, werden diese auf einem Zusatzblatt, das Sie dann ebenfalls mitführen müssen, eingetragen.

Jeder Drittstaatsangehörige - also auch jeder Säugling und jedes Kind - benötigt eine eigene eAT-Karte. Da auf dem Chip Fingerabdrücke gespeichert werden, müssen alle Antragsteller ab dem vollendeten 6. Lebensjahr zwingend persönlich in der Ausländerbehörde vorsprechen. Erst wenn alle Erteilungsvoraussetzungen erfüllt sind, kann die eAT-Karte bei der Bundesdruckerei bestellt werden. Nach der Fertigstellung sendet die Bundesdruckerei die eAT-Karte an die Ausländerbehörde. Liegt der Ausländerbehörde dann die eAT-Karte vor, werden Sie von uns zur Abholung schriftlich benachrichtigt.

Die für den eAT ausgestellte Karte hat eine eigene Gültigkeit. Sie richtet sich nach der Art des Aufenthaltstitels bzw. der Bescheinigung über ein Aufenthaltsrecht und der aufenthaltsrechtlichen Entscheidung der Ausländerbehörde, gilt jedoch nicht länger als der Pass. Auch bei unbefristeten Aufenthaltstiteln gilt, dass die Karte nur solange gültig ist, wie der Pass gültig ist. Spätestens nach zehn Jahren muss aber auch bei einem unbefristeten Aufenthaltstitel eine neue Karte ausgestellt werden.

Mit der Einführung des eAT am 1. September 2011 ist die Ausländerbehörde nicht mehr in der Lage, den Aufenthaltstitel direkt bei der Vorsprache auszustellen oder zu verlängern. Diese Regelung gilt auch für Passüberträge. Im Falle einer Urlaubsreise sollten Sie bei zu verlängerndem Aufenthaltstitel mindestens drei Monate vor Antritt der Reise in der Ausländerbehörde vorsprechen. Da die eAT-Karte ausschließlich von der Bundesdruckerei in Berlin ausgestellt und anschließend an die zuständige Ausländerbehörde zur Aushändigung versandt wird, verlängern sich die bisherigen Bearbeitungszeiten um ca. 6 Wochen. Die Ausländerbehörde hat darauf keinen Einfluss.

Ausführliche Informationen zum neuen elektronischen Aufenthaltstitel finden Sie auf den Seiten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat alles Wissenswerte über den neuen elektronischen Aufenthaltstitel in Flyern und Informationsbroschüren in mehreren Sprachen zusammengestellt. Diese können Sie hier herunterladen:

Deutsch: Flyer und Informationsbroschüre
Albanisch: Flyer und Informationsbroschüre
Amharisch: Informationsbroschüre
Arabisch: Flyer und Informationsbroschüre
Chinesisch: Flyer und Informationsbroschüre
Englisch: Flyer und Informationsbroschüre
Französisch: Flyer und Informationsbroschüre
Hindi: Informationsbroschüre
Japanisch: Flyer und Informationsbroschüre
Koreanisch: Flyer und Informationsbroschüre
Kroatisch: Flyer
Paschtu: Informationsbroschüre
Persisch: Flyer und Informationsbroschüre
Portugiesisch: Flyer und Informationsbroschüre
Russisch: Flyer und Informationsbroschüre
Serbisch: Flyer und Informationsbroschüre
Spanisch: Flyer und Informationsbroschüre
Tamil: Informationsbroschüre
Thailändisch: Informationsbroschüre
Tigrinia: Informationsbroschüre
Türkisch: Flyer und Informationsbroschüre
Vietnamesisch: Flyer und Informationsbroschüre

Zuständige Dienststelle

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