Bäckergasse – verkehrsberuhigt, barrierefrei und grün

Die Bäckergasse und die Spitalgasse bilden ein lebendiges Zentrum in der Altstadt. Doch: Die schmalen Straßen sind in einem schlechtem Zustand und häufig zugeparkt. Deshalb werden sie seit Ende Februar 2017 neu gestaltet.

Geplant ist ein verkehrsberuhigter und barrierefreier Straßenraum mit Bäumen, Bänken und erweiterter Außengastronomie. Fahrbahn und Gehwege sind künftig, wie in der Dominikaner- und Wintergasse, nicht mehr getrennt. Radler und Fußgänger können sich auf der ganzen Straße bewegen. Das unebene Straßenpflaster wird durch ein geschnittenes Kopfsteinpflaster ersetzt. Autos fahren künftig in Schrittgeschwindigkeit. Parken wird auf ausgewiesenen Stellplätzen möglich sein.

Einbahnstraße seit 27. Februar

Von 1. März bis 5. Mai erneuern die Stadtwerke die Stromleitungen auf beiden Gehwegseiten der Bäckergasse. Zudem wird ein Glasfasernetz für schnelles Internet aufgebaut. Zuerst finden die Arbeiten auf der Ostseite statt. Bitte beachten Sie: Die Parkplätze auf der östlichen Straßenseite stehen während dieser Zeit größtenteils nicht zur Verfügung. Zunächst gilt eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Milchberg. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist grundsätzlich möglich, ebenso der Zugang zu den Geschäften und Wohnhäusern.

Der gleiche Vorgang wird sich im Anschluss auf der westlichen Straßenseite wiederholen. Dann sind das Waisengäßchen und die Werbhausgasse an der Reihe

Neue Bäckergasse bis Ende 2018

Voraussichtlich ab Anfang Mai bis Mitte August wechseln die Stadtwerke Gas- und Wasserleitungen aus – unter einer Vollsperrung in zwei Bauabschnitten. Im Anschluss beginnen die Straßenbauarbeiten. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit unterbricht die Stadt die Bauarbeiten bis Frühjahr 2018. Ende 2018 soll alles fertig sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 2,5 Millionen Euro. 

Spitalgasse im Anschluss

Auf die Neugestaltung der Bäckergasse folgt bis 2020 der Umbau der Spitalgasse – inklusive des heute als Parkplatz genutzten Straßenraums am Roten Tor. Dieser wird komplett neu gestaltet und als dem Roten Tor vorgelagerter Platz für Anwohner und Besucher erlebbar gemacht. Beide Maßnahmen sind wichtige Bestandteile der Augsburger Bewerbung zum UNESCO-Welterbe: Der Straßenzug führt von der Innenstadt zum historischen Ensemble der Wassertürme.

 
 
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