Die Finanzierung – drei Abschnitte bis 2030

„300 Millionen Euro für unsere Schulen“ – das bedeutet für die Stadt Augsburg sowohl planerisch, aber vor allem finanziell eine große Anstrengung. Es wurde deshalb entschieden, das Bildungsförderprogramm über einen Zeitraum von zunächst 15 Jahren zu planen.

Bis 2030 wurden drei Fünf-Jahres-Abschnitte zu je 100 Mio. Euro gebildet. Auch der Freistaat Bayern hat der Stadt finanzielle Unterstützung zugesichert. Der erste Abschnitt des Bildungsförderprogramms für die Jahre 2015 bis 2020 ist im Finanzplan der Stadt mit einem Volumen von 100 Millionen Euro bereits fest verankert.

Zusätzliche Kreditaufnahme

Für die Investitionen in die Schulen muss die Stadt Augsburg zusätzlich Kredite aufnehmen. Die dazu nötige Genehmigung zur zweckgebundenen Erhöhung des Kreditlimits hat die Regierung von Schwaben bereits erteilt. Es werden Förderdarlehen mit Zinsvergünstigung (KfW und BayernLaBo) genutzt.

Förderung durch den Freistaat

Investitionen in Schulen werden auch bisher schon durch den Finanzausgleich des Freistaates Bayern gefördert (FAG-Förderung). Laut Zusage des Bayerischen Finanzministeriums werden die bisherigen Fördersätze nun erhöht, so dass bis zu 80,5 Prozent der förderfähigen Kosten von Seiten des Freistaates übernommen werden. Jeweils zum 30. September jeden Jahres stellt das Schulverwaltungsamt den dafür nötigen Förderantrag. Grundlage dafür ist die detaillierte Ausführungs-Planung für die aktuell anstehenden Baumaßnahmen, welche eine konkrete Kostenschätzung zulässt.

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