Neue Leitung im Seniorenzentrum Lechrain

28.11.2017 15:57 | Kategorie: Umwelt & Soziales

Petra Fachet ist die neue Leiterin des Seniorenzentrums Lechrain. Die gebürtige Augsburgerin war fünf Jahre in einer regional ansässigen Pflegeeinrichtung als Leitung tätig. Im Seniorenzentrum Lechrain fand sie eine neue berufliche Herausforderung im Bereich der Gerontopsychiatrie und der Versorgung von an Demenz erkrankten Menschen.


Als neue Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Lechrain ist Petra Fachet für 137 Bewohner verantwortlich. Foto: Daniela Frumert/Altenhilfe Stadt Augsburg

Im Mittelpunkt ihrer neuen Aufgabe bei der Altenhilfe der Stadt Augsburg stehen der Ausbau des speziellen Hauskonzeptes und die Weiterentwicklung der Pflegeoasen, die für Menschen mit schwerer Demenzerkrankung einen besonders geschützten Lebensraum bieten. „Wir wollen uns im Seniorenzentrum Lechrain den gesellschaftlichen Herausforderungen und dem demografischen Wandel stellen und unser Angebot bestmöglich auf die Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen und Bewohner ausrichten“, so Fachet.

Die Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen kann dabei auf ein engagiertes und eingespieltes Team, zahlreiche freiwillige Helfer sowie ein gutes Netzwerk aus Freunden und Dienstleistern zählen. Besonderen Wert legt Fachet dabei auf den Dialog mit den Senioren und deren Angehörigen. „Dabei will ich auch an die guten Ergebnisse des Hauses und an die sehr gute Beurteilung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung mit der Pflegenote 1,0 anknüpfen“, so die neue Einrichtungsleiterin.
 

Umfassende fachliche Kenntnisse und Erfahrungen

Die 53-jährige begann ihre Laufbahn in der Praxis und leitete eine Kurzzeitpflegestation mit 12 Bewohnern im Christian-Dierig-Haus. Über neun Jahre lang unterstützte sie zudem als Assistentin die Betreuungsleitung und sammelte auf diesem Weg viele fachliche Erfahrungen im Umgang mit Senioren. Zu ihren Kompetenzen gehören auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die sie als Industriekauffrau und Dienstleistungsfachwirtin erwerben konnte.

Die zurückliegenden Wochen hat Petra Fachet genutzt, um auch die Mitarbeiter und das Haus noch besser kennenzulernen. Denn jedes Haus hat trotz vielfältiger organisatorischer Ähnlichkeiten seinen eigenen Charakter und Charme. Den täglich hohen Anforderungen will die Mutter zweier erwachsener Kinder mit Ruhe und Geduld begegnen: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen sind Tugenden, die zu einer verantwortungsvollen Tätigkeit in einer sozialen Einrichtung mit vielen Menschen und einem großen sozialen Netzwerk dazu gehören“, weiß Petra Fachet aus Erfahrung. (pm/rs)




+ -