Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge soll ausgebaut werden

08.02.2018 11:32 | Kategorie: Umwelt & Soziales

Die Stadt Augsburg entwickelt derzeit ein Elektromobilitätskonzept. Es soll als Grundlage für einen Masterplan mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen dienen. In mehreren Workshops wurden die verschiedenen Aspekte der E-Mobilität herausgearbeitet. Jetzt wird das Konzept im Umwelt- und im Bausschuss des Stadtrates diskutiert.


Umweltreferent Reiner Erben, Stadtwerke-Geschäftsführer Alfred Müllner und Baureferent Gerd Merkle wollen die Lade-Infratstruktur für Elektroautos vorantreiben. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Das Fehlen einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur gilt neben der geringen Reichweite und hohen Anschaffungspreis für die Vehikel als Hauptgrund für den verzögerten Durchbruch der E-Mobilität. Die Stadt legt daher als erstes Ergebnis der Elektromobiliätsstudie ein Ladeninfrastrukturkonzept auf. Dieses soll Kriterien für einen bedarfsgerechten, effizienten, zuverlässigen und sicheren Aufbau der Lademöglichkeiten im öffentlichen, halböffentlichen sowie auch im privaten Raum beinhalten.

Eine entsprechende gemeinsame Beschlussvorlage wird seitens Umwelt- und Bauverwaltung über die zuständigen Ausschüsse (Umweltausschusssitzung am 6. Februar und Bauausschusssitzung am 8. Februar sowie in der Stadtratsitzung am 22. Februar) eingebracht.

Weiterhin spielt auf dem Weg zu einem Elektromobilitätskonzept für Augsburg die Einführung und Verbreitung neuer Antriebstechnologien eine Rolle. Mit dem notwendigen Wandel des Mobilitätsverhaltens geht die Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel einher, um Wege möglichst optimal zurückzulegen: ÖPNV, Car-Sharing, Fahrrad-Sharing und weitere Optionen sollen zu nachhaltigen Moblitätsketten verknüpft werden. (pm)




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