Der Stempflesee wird saniert

01.08.2017 11:14 | Kategorie: Freizeit, Umwelt & Soziales

Der Stempflesee im Augsburger Siebentischwald ist nicht nur Lebensraum für zahlreiche Fische und Wasservögel, sondern vor allem ein beliebtes Naherholungsziel für Spaziergänger, Läufer und Radfahrer. Die hölzerne Uferbefestigung des künstlich angelegten Sees ist marode und muss zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit rund um das Ufer erneuert werden. Die Sanierungsarbeiten beginnen am 1. September 2017 und sollen nach zwei Monaten abgeschlossen sein.


Der Laubengang am Westufer gilt für viele Spaziergänger als schönster Bereich des Stempflesees. Die überhängenden Äste werden bei der Sanierung sanft zur Seite gebogen. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

„Trotz der Sanierung ist es uns besonders wichtig, dass das optische Erscheinungsbild des Stempflesees erhalten bleibt“ , so Bürgermeisterin Eva Weber, die für die städtischen Forsten zuständig ist. „Die Sanierung beschränkt sich daher auf die Uferumrandung und Gehwege, um das Aussehen zu wahren, wie es die Augsburger Bürgerinnen und Bürger gewohnt sind.“
 

Frühzeitige Bürgerinformation

Bereits jetzt vor Baustart beginnt die Stadt mit verschiedenen Maßnahmen der Bürgerinformation. Neben Informationstafeln vor Ort gibt es unter augsburg.de/stempflesee ab sofort eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und Antworten rund die Sanierung. Für individuelle Fragen steht die Forstverwaltung der Stadt Augsburg (Telefon 0821 324-6110 oder E-Mail forst(at)augsburg.de) zur Verfügung.
 

Die Sanierung im Detail

Rund 50 Zentimeter vor der vorhandenen Verbauung wird die neue Uferbefestigung, bestehend aus Eichen- und Lärchenholz, befestigt. Der dadurch entstehende Hohlraum wird mit Schotter aufgeschüttet und bildet anschließend den neuen, breiteren Uferweg. Um weder den ufernahen Baumbestand noch das umliegende Trinkwasserschutzgebiet zu gefährden, wurden verschiedene Voruntersuchungen durchgeführt, welche die Grundlage für die geplante Bauausführung bilden.

Für die Sanierungsmaßnahme hat die Stadt 368.000 Euro eingeplant. Darin enthalten ist eine Spende der Stadtsparkasse in Höhe von 120.000 Euro. (pm)




+ -