Der Stempflesee ist fertig

30.11.2017 12:47 | Kategorie: Freizeit

Zwei Monate lang wurde gebaggert und gebaut, jetzt ist der Stempflesee fertig. Die Uferbefestigung wurde komplett erneuert, die Wege verbreitert. Damit haben jetzt auch Rollstuhlfahrer sowie Spaziergänger mit Rollatoren oder Kinderwegen ein deutlich komfortableres Freizeit-Erlebnis am Rande des Siebentischwaldes.


Breitere Wege, sicheres Ufer – der sanierte Stempflesee kann sich sehen lassen. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Auch wenn die Bäume jetzt im Herbst etwas kahl sind, sieht man doch deutlich: Der Baumbestand blieb von den Arbeiten unberührt. Bei Planung und Ausführung wurde gleichermaßen auf den Erhalt des Wurzelbestandes und vor allem auf den Astvorhang des „Laubengangs“ am Westufer geachtet.
 

Keine Schäden an Ästen, Stämmen und Wurzeln

Stadtinterne, aber auch externe Baumspezialisten prüften in vielen Einzelfällen, ob es sich bei den jeweiligen Wurzeln um Fein- oder Hauptwurzeln handelt. So konnten die Arbeiter mit der entsprechenden Sorgfalt den Weg neu aufbauen. Nach Abschluss der Arbeiten waren keine nennenswerten Schäden an Ästen, Stämmen oder Wurzeln zu erkennen.

Auch bei der Uferbefestigung wurde äußerst sorgfältig gearbeitet. Die überhängenden Äste wurden zur Seite gebogen, damit sie keinen Schaden nehmen. Dass die Äste jetzt nicht mehr so weit über den Uferrand ragen liegt daran, dass die Wege verbreitert und das Ufer etwa einen halben Meter zurückgesetzt wurde.

Der See speist den Zoo 

Im Winter wird der Wasserspiegel etwa 30 Zentimeter unter der neuen Querverbauung liegen. So kann sich das Feinmaterial der neuen Wegeschicht setzen, ohne bereits durchwässert zu werden. Danach wird der See langsam wieder befüllt. Das ist auch nötig, weil der Auslauf gleichzeitig der Zulauf des Wassers zum Zoo bildet.
 

Keine Gefährdung fürs Grundwasser

Während der Baumaßnahme wurde eine schlackehaltige Schicht im Boden des Stempflesees festgestellt. Das Umweltamt und ein Sachverständigenbüro stellten jedoch fest, dass der so genannte Lösch mit seinem Schadstoffgehalt kein Risiko für das Trinkwasserschutzgebiet darstellte. Mehr dazu lesen Sie in unserer Meldung Stempflesee: Ergebnisse Bodenuntersuchung liegen vor vom 25. Oktober.

Die Gesamtkosten der Maßnahme stehen im Moment nicht fest, da einige Abrechnungen noch ausstehen. (rs)

 

 




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